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..............................Der alte Hund.................................

 

 

Es ist die Zeit des langsamen Abschieds, der Endlichkeit gewiss, wünschen wir uns die verspielte Leichtigkeit und Stärke zurück, die wir über Jahre versucht haben unter Kontrolle zu bringen. Einerseits gern, andererseits wehmühtig, denken wir an die guten und schlechten Zeiten, an die Hundetreffen , die Abenteuer, die gemeinsamen Erlebnisse, haben es schon tausend mal erzählt, als wäre es gestern erst passiert. Wir wissen jede Bewegung, jeden Laut, unseres langjährigen Freundes, zu deuten,  wer die Hundefreunde sind, welche Charakter Neuankömmlinge an den Tag legen müssen und wie sich das Lieblingsmenü zusammensetzen muß.

 

Ich finde, es ist die schönste und erfüllteste Zeit gemeinsam. Geniessen Sie sie verbleibende gemeinsame schöne Zeit. Es ist alles so endlich!  

 

 

Körper und Psyche bauen ab und müssen gepflegt und gefördert werden. Hier ein paar Tipps, die zum Wohlbefinden Ihres Hundes beitragen können: 

 

BEWEGUNG

 

Achten Sie darauf, die Bewegung dem Alter Ihres Hundes anzupassen.

 

Wenn Sie einen "Fahrradhund" haben, sollten Sie folgendendes beachten:

Sind die Gelenke in Ordnung, kommt er schnell außer Atem, wie verträgt er die Temperatur?

Fahren Sie langsamer oder joggen sie lieber und achten Sie auf weichen Boden. "Indianer kennen keinen Schmerz" und in der Natur "Schwäche" zu zeigen, kann das "Todesurteil" bedeuten. Unsere Hunde unterscheiden sich da kaum von Ihren wilden Verwandten, den Wölfen.  

 

Die Hundfreunde treffen ist schön:

...aber Ihr Hund muß sich wirklich nicht mehr mit jedem ungestümen Jungrüden auseinandersetzen.  Manche jungen Hunde wittern Ihre Chance, wenn sie merken, sie stoßen auf wenig Gegenwehr. Suchen Sie lieber Hunde aus, in dessen Nähe sich Ihr Hund gern aufhält und über die er sich nicht so aufregen muß. Alte Hunde mögen es ruhig und vorausschaubar.    

 

Regelmäßige angepasste Bewegung in Form von Spaziergängen ist gut für den Herz-Kreislauf und die Muskulatur. Wer rastet der rostet. Die Spaziergänge dürfen ruhiger und langsamer sein, öfter kleinere Runden sind  besser, als "Gewaltmärsche". Lassen sie Ihren Hund ruhig länger mal schnüffeln. Alte Hunde lesen gern in Ruhe Ihre "Zeitung".

 

Achten sie auf die Gelenke: Meiden sie Sprünge, z.B. aus dem Auto, besser heben. Manche Hunde ünterschätzen das Risiko und verletzen sich. Es ist gut, wenn Ihr Hund noch gern schwimmt, aber lassen Sie ihren Hund nicht unbeaufsichtigt an Badeestellen allein. Vorsicht im Sommer!      

 

 

GEISTIGE FITNESS

 

Viele Hundesenioren wollen auch im Alter noch ihre "Kreuzworträtsel" lösen.

Futtersuchspiele fördern die geistige Fitness. Soweit ihr Hund noch gut sehen kann, können Sie Futter auf den Hund zuwerfen. Schön wenn er es noch schafft, es zu fangen. Das fördert das Reaktionvermögen und die Schnelligkeit.

Hütchenspiele, Hundeintelligenzspielzeuge, Futterbälle sind eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit. Wenn sie merken, er schafft es doch nicht mehr ganz alleine, dann können Sie Ihrem Hund immer mal wieder auf die Sprünge helfen.

 

 

WÄRME UND ZUWENDUNG

 

Viele alte Hunde suchen gerade in dieser Lebensphase Nähe und Zuwendung. Nicht immer ist es "aufmerksamkeitsheischendes Verhalten", sondern oft werden sich die Hundesenioren ihrer schwindenden Kräfte bewußt und brauchen unsere Hilfe.

Streicheln und massieren mögen alle Hunde, besonders alte Hunde baut diese Form der Zuwendung auf. Seien Sie mit der Aufmerksamkeit zu Ihrem Hund ruhig verschwenderisch!

Wenn Ihr Hund das Wohnungsleben nicht gewohnt ist, sorgen Sie dafür, das er an einem warmen Ort schlafen kann. Zur Schonung der Knochen sollten Sie ein weiches Lager zur Verfügung stellen.

Eine kurzhaariger Hund, der sich früher viel bewegt hat und dem deshalb die Kälte nichts ausmachte, kann im Alter im Winter durchaus frieren und dann unter Umständen bei kaltem Wetter nicht mehr rauswollen. Ziehen sie Ihrem Hund einen Hundemantel an. Auch wenn, Sie es evtl. bei anderen Hunden albern finden, sie werden schnell feststellen, daß es dem Hundesenior sehr gut tun wird. 

 

 

GESUNDHEITSVORSORGE

 

Mindestens einmal jährlich sollte ein Gesundheitscheck gemacht werden.

Beobachten Sie beim Fressen immer mal, wie Ihr Hund kaut. Reglmäßige Zahnkontrolle beim Tierarzt durchführen lassen. Wenn Ihr Hund noch gerne kaut, dann öfter mal einen Knochen oder getrocknete Kauartikel zum knabbern geben.

 

Auf den Gang achten. Das kann man bei einem Hundephysiotherapeuten durchchecken lassen. Je eher, desto besser. Das kann dem Hund Schmerzen ersparen, die Sie erst sehen, wenn das Übel schon groß ist und schont ihre Geldbörse.

 

Untersuchen Sie Ihrem Hund regelmäßig auf Knötchenbildung.

Stellen Sie plötzliche Veränderungen im Wesen Ihres Hundes fest, dann muß das  ebenfalls tierärztlich untersucht werden.       

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